Der GAIA-Wirtschaftsring


Nichts ist schlimmer für Selbständige als Stillstand. Und genau das kann durch eine Geldknappheit passieren: Man kommt raus, kann keine Weiterbildungen mehr besuchen, kann nicht weiterempfohlen werden. In der Folge werden Rabatte gewährt oder, wenn es passt, finden Tauschgeschäfte statt. Doch nicht alle machen da mit, weil es vielen unangenehm ist nach einem Preisnachlass zu fragen oder ob man nicht wegen der Bezahlung eine andere Lösung finden könnte. Hier kommt nun GAIA in´s Spiel: Durch eine eigene zusätzliche Liquidität für den sozial-ökologischen Bereich bleibt dieser geldtechnisch autark und somit die Akteure unabhängig vom Vorhandensein des EURO immer in Bewegung. 


Ganz anders

GAIA steht dem Euro diametral gegenüber... und ergänzt ihn. 

Heute fließen die Gelder größtenteils direkt nach ihrer Ausgabe in die Bereiche Öl, Industrie und Rüstung. Im Gaia-Wirtschaftsring werden im Gegensatz dazu die Tätigkeiten und Produkte quellfinanziert, die für viele Menschen von zentraler Bedeutung für ihr Wohlbefinden, aber heute finanziell ständig unterversorgt sind wie musische Bildung, natürliche Heilmethoden oder soziale Projekte.

 

Am Anfang jeder Währung steht die Frage: Worauf bauen wir, wenn wir an die Zukunft denken?

 

Was ist uns so zentral wichtig, dass es durch die Währung geschützt oder wie es heißt "gewährt" und an den Anfang der Wertschöpfungskette gestellt wird? Wer Mitglied wird im Gaia-Wirtschaftsring hat unter anderem geantwortet: Gesundheit, gesunde Ernährung, sozialer Frieden, intakte Natur, Musikalität, eine menschengerechte Wirtschaft und Ausbildung. Diese Werte haben für uns erste Priorität und für Produkte und Dienstleistungen, die diesen Zielen dienen, schöpfen wir GAIA.

Der GAIA Tausch- und Wirtschaftsring

Das macht den Unterschied zum EURO-System aus, in dem der Ausbau und die Entwicklung der "Industriellen Kerne" im Mittelpunkt der Geldpolitik steht und wo diese mit ihren Instrumenten und Regeln darauf ausgerichtet ist, technischen Innovationen, Mechanisierung und Automatisierung Vorschub zu leisten. Betriebe aus dem sozial-ökologischen Bereich, in denen Mechanisierung und Automatisierung oft fehl am Platze oder nur sehr begrenzt möglich ist, wirken in unserer EURO-dominierten Wirtschaftslandschaft da oft wie das fünfte Rad am Wagen. In sie wird wenig investiert, weil dort einfach nicht die kurzfristige Verzinsung zu erwarten ist wie bei hochautmatisierten, nur totes Material verarbeitenden, Industriebetrieben.

 

Alles muss in den Wettbewerb treten, warum nicht der Euro?

 

Der GAIA Tausch- und Wirtschaftsring geht seinen ganz eigenen Weg, wenn es darum geht, den sozial-ökologischen Bereich mit ausreichend Liquidität auszustatten: Wir fragen uns, wie muss GAIA gestaltet sein, dass beispielsweise die Musikschulen ausgelastet sind und der Bauer den Raum und die Zeit hat, ökologisch ohne künstlichen Dünger zu wirtschaften? Einige unserer Antworten: Der Geldschöpfung durch Kredit setzen wir die Schenkung gegenüber, Zinsen fallen bei uns nicht an, Entscheidungen werden demokratisch getroffen, die entscheidenenden Gremien bestehen mindestens zu 50% aus Frauen.   

Die Welt wieder auf die Füße stellen

Mit GAIA bekommt Arbeit im sozial-ökologischen Bereich somit geldlich wieder die Wertschätzung, die sie verdient. Und auch mehr gesellschaftlichen Einfluss, denn von ihnen aus kann das frisch geschöpfte GAIA-Geld weiter in die anderen Bereiche fließen und diese in seinem Sinne mitprägen; so wie heute umgekehrt der sozial-ökologische Bereich durch die vom EURO transportierten Werte einseitig durch die Anforderungen und Sichtweisen der Industrie geprägt wird.

 

Wer mit GAIA zahlt, stellt die Welt in unseren Augen deswegen wieder auf die Füße, weil wir das an den Anfang der Geldschöpfung und damit in den Mittelpunkt unserer Aufmerksamkeit stellen, was uns, realistisch betrachtet, langfristig am meisten und nachhaltigsten dient: Gesunde Menschen und eine intakte Natur.    ... Kurzüberblick weiter

 

 

GAIA-Mitglied Peter Ryzek
GAIA-Mitglied Peter Ryzek

Viele kennen ihn als den lokalen Fußballreporter: Begnadeter Gitarist, Ex-Fußballer und Hobbymaler. Peter Ryzek kennt Wuppertal wie seine Westentasche und schreibt darüber (in der WZ), singt darüber (in seiner Band "breeze") und malt (im Kunstraum33). Wer auf der Suche nach guten Texten ist oder für eine Veranstaltung einfühlsame Musik möchte. Da ist Peter der Richtige. Ach ja, seine Bilder sollte man auch gesehen haben ...


"Open Money"
oder "Wie moderne Liquiditätssysteme die Vielfalt fördern können"
Das Open-Money-Konzept.pdf
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Virtuelle Ausstellung

Die Bildausschnitte auf

dieser Website sind von

Natascha Sonnenschein.

Bis Mai 2018

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